Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ein Skandal unter Vielen ! Zu schnell gefahren !?????

Es klingt wie ein Witz. Aber der vorliegende Vorfall ist bezeichnend für das, was in diesem Land Deuitschland vor sich geht. Alleine bei uns hat das Ganze für ( bis jetzt ) einem halben Kilo Papier geführt. Die Schriftstücke, die wir digital abgespeichert haben sind leider auf diese Weise nicht messbar !

Es geht um die Behauptung: Da wäre jemand ( also wir ) zu schnell gefahren. Lesen Sie eine Kurzbeschreibung des Vorfalls:



Angebliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften

12.03.2013 -14 40°°       Angebliche Tatzeit – wobei ich vor der Ortschaft von anderen KFZ Fahrern per Lichthupe „gewarnt“ wurde und ich deshalb besonders auf den Tacho geachtet hatte. Der zeigte genau 50 km/h an als es blitzte und mich natürlich überraschte. An eine Ordnungswidrigkeit habe ich aber nicht mehr „geglaubt“ danach. Ich hatte sogar sehr genau auf den Tacho geachtet. Im Übrigen: Ich bin nicht als „Raser“ bekannt.
20.03.2013                    Nun also doch einen „Strafzettel“, wobei es erst einmal ein Zeugefragebogen war. Das Fahrzeug ist auf eine Behinderte zugelassen ( meine Lebenspartnerin ). Sie selbst kann aber nicht fahren ( Querschnittslähmung ). Ich hatte für sie Besorgungen gemacht.
02.04.2013                    Die Halterin schreibt der Behörde, dass sie nicht selbst gefahren ist und fragt an, wie weiter verfahren werden soll.
04.04.2013                    Behörde sendet Informationen mit Fragebogen, wer der Fahrer war. Dazu auch ein Foto…das kennen alle Autofahrer ja
07.04.2013                    Die Halterin schreibt, dass die Fristsetzungen für Behinderte kaum einzuhalten sind, da immer Hilfe nötig ist. Hinweis, dass ich als Fahrer derzeit nicht erreichbar wäre.
03.05.2013                    Anschreiben der Halterin an die Behörden. Angaben zur Person des Fahrers.
06.05.2013                    Wie bei einem Automat kommt nun ein Schreiben mit Verwarnungsgeld und die Möglichkeit einer Anhörung !
13.05.2013                    Angaben zum Hergang. Hinweis auf die Umstände, also auch, dass ich sehr genau auf den Tacho geachtet habe wg. den „Warnungen“ anderer Autofahrer.
14.05.2013                    Schreiben der Behörde. Die Messung sei überprüft worden und überhaupt: Aufforderung zum zahlen ( scheinbar geht es vor Allem darum ), denn bei jedem Schreiben war ein Hinweis darauf. Argumente werden ignoriert.
16.05.2013                    S. an die Behörden von mir als Fahrer. Hinweis, dass eine Messung wohl kaum „nachgeprüft“ werden kann. Hinweis auch auf Internetberichte, wonach die Messmethode ( Einseitensensor ESO ) fehlerhafte Messungen ergaben und ergeben.
28.05.2013                    „Förmliche Zustellung“.  Nun ein „Bußgeldbescheid“ aus 25,00 Euro werden 48,50 Euro !!!! Auf meine Einwände wurde nicht eingegangen.
10.06.2013                    Beschwerde meinerseits. Einfach Argumente ignorieren und dafür einen Bußgeldbescheid zu senden geht gar nicht.
12.06.2013                    Antwort der Behörde. Wieder wurde ausgesagt, man hätte überprüft. Man komme aber zum Ergebnis: Zahlen ! In diesem Schreiben wurde auch gelogen. Im Schreiben vom 28.05.2013 soll „ausreichend“ meine Darstellung widerlegt worden sein. Das S. vom 28.05.2013 war aber einfach ein Bußgeldbescheid.
22.06.2013                    S. von mir an Behörde. Noch einmal der Hinweis auf alle vorgetragenen Punkte. Hinweis auch auf die Falschaussage ( 12.06.2013 ) und dass man eine Messung nicht „überprüfen“ kann, ohne die Situation nachzustellen.
03.07.2013                    S. der Behörde. Hinweis auf: Abgabe an die Justiz
05.07.2013                    S. an Behörde. Noch einmal Hinweis auf Verfahrensfehler und auf meine gemachten Angaben.


Immer mehr kommt es uns wirklich so vor, als wenn hier ein „Automatismus“ in Kraft tritt. Immer mehr kommt es uns auch so vor, als wären alle Angaben von uns einfach nur unnütz und dass es mehr um Einnahmen geht wie denn um Verhinderung von Unfällen.  Es geht aber weiter !!!

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