Sonntag, 20. Oktober 2013

Die Affären in der Institution Kirche

Alle reden von Tebartz van Elst und vergessen ( nach so kurzer Zeit ), dass es da ja auch noch die unter dem Namen Vatileaks Affäre bekannte Entgleisung gab. Vorher die Missbrauchsfälle. Es scheinen auch noch schwarze Kassen zu geben und was weiß Gott denn noch ?  Eine zentrale Figur spielt dabei ein Bischof Gerhard Ludwig Müller der Tebartz van Elst vor Kritik in Schutz nahm und nimmt. Eine Medienkampagne sei es und die erhobenen Vorwürfe wären eine "Erfindung von Journalisten". Da kann man dann gespannt sein, was er aussagt, wenn Tebartz van Elst von einem Gericht als Lügner entlarvt wurde ( wobei das faktisch jetzt schon so ist ). "Erfindung eines Gerichtes" ????  Was momentan an Scherben zerbrochen werden in dieser Institution ist schon ungeheuerlich ! Die Hierarchie in dieser Institution wurde immer wieder hervorgehoben. Nun lernen wir, dass sich ein Bischof wie van Elst so ziemlich Alles herausnehmen kann, ohne dass es Konsequenzen gibt. Vergessen wird in dem Zusammenhang ja auch immer, dass hierzulande die Bischöfe ihre üppigen Gehälter vom Staat bezahlt werden. D.h. von uns BürgerInnen ! Die Kirchenaustritte mehren sich. Und die Kirche weiß scheinbar nichts Besseres wie weiterhin zu lügen, oder Kritiker zu verunglimpfen. Das kann nicht gut gehen !


Übrigens. Da schrieb jemand einen Verteidiger des Tebartz van Elst an:

Sie sind scheinbar eine Person, die einen "Bischof" verteidigen, der
> nachweislich lügt. Nun kann man ja aussagen: Ja das ist menschlich. Gut.
> Aber dann kann die Kirche einpacken. Sie predigen doch den Menschen: Tuet
> Gutes. Es ist das Alte: Wasser predigen und Champagner saufen, was hier
> aufgeführt wird. Nein, es gibt immer weniger Verständnis für Leute wie den
> Bischof zu Limburg, und auch für Sie, die scheinbar durch ihre konservative
> Denke nicht mehr spüren, dass die Welt sich grundsätzlich verändert hat.
> Aber - und es ist schlimm, dass man Kirchenfürsten darauf hinweisen müssen.
> Die Bibel gibt Auskunft darüber, dass auch Jesus mit solchem Treiben nun gar
> nicht einverstanden wäre ( Tempelaustreibung ). Sie und Andere sind fernab
> dessen, was Jesus gepredigt hat. Prunk ist Euch wichtiger wie Demut.


Zurück kam die Antwort:

Sie scheinen ein toller Christ zu sein und haben keinerlei Ahnung von meinen Einstellungen und Uberzeugungen. Gehen Sie einmal in sich, denken Sie einmal ueber Ihre Hasstiraden nach, bevor Sie mich belehren wollen........ Emails von Ihnen; der Sie sich nicht zu erkennen geben, werde ich zukuenftig loeschen; ohne sie zu lesen.

Es werden keine Namen genannt....aber Eins kommt hier zum Vorschein: Kritik vertragen sie nicht, die Kirchenleute. Wie denn auch. Sie waren es doch gewohnt: Die "Wahrheit zu berkünden. Dass nach den Missbrauchsfällen das nicht mehr ganz so aufgefasst wird, ja dass schon im Mittelalter schlimmste Verbrechen begangen wurden....es stünde der Kirche wirklich gut an, Demut zu üben und nicht wieder Andersdenkende einfach zu "löschen" !


Rundbrief ( 23.10.2013 )

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