Montag, 28. November 2016

Die Wichtigkeit des Internets ( Netz ) bei Skandalen

Wie lange sind die Menschen in den Ländern der ganzen Welt von Politikern, von Despoten etc. angelogen worden !

Mit dem Internet ist auch eine vollkommen neue Politik entstanden. Viele Menschen recherchieren, werden nicht mehr so leicht Opfer von Lügen. Sind besser informiert. Daher auch, so unsere Beobachtungen gibt es auch Spannungen zwischen Lesern und Medien ( der alten "Schule" ). Die Menschen glauben längst nicht mehr Alles, was in den Gazetten geschrieben wird und die Informationen im Netz sind oftmals auch besser, informativer oder gar schneller und aufklärerischer wie die der herkömmlichen Medien. Ein Beispiel dazu:

Im Mai 2010 gab der damalige Bundespräsident Köhler ein Interview im Deutschlandfunk. Es ging dabei um Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Herr Köhler in Verbindung mit deutschen Aussenhandelsabhängigkeiten brachte und Bundeswehreinsätze also als Garant für reibungslosen Warenverkehr sehen wollte. Kurz nach diesem Interview regten sich nur im Netz und dort auch nicht von Medien Proteste gegen die Äusserungen. Erst 5 Tage nach der Aussage und auch auf Druck aus dem Netz haben die etablierten Medien berichtet.

Was aber seit geraumer Zeit Einzug hält, wird noch für sehr viel Medien und Netzrummel sorgen. Behörden, Ämter, politische Instanzen, einzelne Politiker spüren scheinbar, dass sie mehr unter Beobachtung stehen und so manche Frage wird nun gar nicht mehr beantwortet. Wer sich die Medienbeiträge anschaut, die sich kritisch mit dem politischen aber auch wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Geschehen befassen, wird immer wieder solche Sätze hören und sehen oder lesen: Der, die das will keine Aussagen machen, es gibt kein Statement oder es kommen sofort Mitteilungen der Rechtsabteilung etc. Die Transparenz ist also verbessert worden durch das Netz. Aber die Ergebnisse sind trotz alledem weiterhin unbefriedigend, weil man sich von Seiten der Genannten nun neu orientiert und auf die neue Situation einstellt. Oft hat man dabei das Gefühl, als wolle man damit Zeit gewinnen, um evtl. Spuren zu beseitigen, um einfach das weiter betreiben zu können, was und wie man das vorher auch getan hat.

Die Zahl der Skandale, die von hier auch beobachtet werden sagen aber schon aus: Da tut sich was. Und es bleibt zu hoffen, dass es auch weiterhin viel investigativen Journalismus gibt, der aber scheinbar immer mehr von Bloggern, Einzelpersonen kommt, ja kommen muß.

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